Ruhrgebiet: RVR will Revierparks modernisieren

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 „Zukunft und Heimat – Revierpark 2020“: Unter diesem Arbeitstitel bewirbt sich der Regionalverband Ruhr (RVR) mit einem Integrierten Handlungskonzept beim Landeswettbewerb „Grüne Infrastruktur NRW“. Ziel sei es, anhand des über 300-seitigen Konzeptes und in Zusammenarbeit mit den Partnerstädten Fördermittel für nötige Gestaltungs- und Renovierungsmaßnahmen der fünf Revierparks in Duisburg, Oberhausen/Bottrop, Essen/Gelsenkirchen, Herne und Dortmund zu akquirieren.


Die in den 70er Jahren eröffneten Revierparks sollen in den kommenden Jahren neu und modern, aber auch nachhaltig verändert werden. So sollen beispielsweise die örtlichen Anbindungen an das regionale Radsystem ausgebaut, Spiel- und Sportangebote für unterschiedliche Nutzer und Altersgruppen sowie multifunktionale Treffpunkte und Aufenthaltsräume geschaffen werden. In jedem Revierpark soll es künftig einen außerschulischen Bildungsort geben. Auch unkonventionelle Übernachtungsangebote im Baumhaus oder im Heuhotel seien denkbar.


Das gesamte Handlungskonzept sieht mehr als 50 Projektideen vor. Die Parks sollen sich außerdem auf unterschiedliche Themen spezialisieren. Der Revierpark Gysenberg in Herne fokussiert die Themen „Natur & Tivoli“, der Mattlerbusch in Duisburg wird mit „Ein Tag Ferien“ überschrieben. Der Revierpark Nienhausen in Essen/Gelsenkirchen entwickelt sich zu einem „Parklabor“ und Vonderort in Oberhausen/Bottrop wird zum „Park in Bewegung“. In Dortmund widmet sich Wischlingen dem Thema „Park erleben – Natur erlernen“.


Für die Realisierung aller geplanten Projekte des Handlungskonzeptes würden Fördermittel in Höhe von 58,5 Millionen Euro für Gestaltungs- und Renovierungsmaßnahmen benötigt. Diese können u.a. aus dem Wettbewerb „Grüne Infrastruktur NRW“ oder der Städte- und Tourismusförderung kommen.

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